gabriele caspari hormontherapie

Naturidentische Hormontherapie

Sanft – effektiv – frei von Nebenwirkungen

Naturidentische Hormone sind Hormone, deren chemische Struktur, im Gegensatz zu den künstlich hergestellten, absolut identisch ist mit denen, die unser Körper selbst produziert. Ihre Verstoffwechslung und ihre Wirkung sind nicht von der körpereigener Hormone zu unterscheiden. Bei richtiger Dosierung sind sie deshalb frei von unerwünschten Nebenwirkungen.

Hergestellt werden diese Hormone aus einem Wirkstoff der Yamswurzel, dem Diosgenin. Die bisher in der klassischen Hormonersatztherapie verwendeten synthetischen Hormone werden aufgrund ihrer unterschiedlichen chemischen Struktur vom Körper anders verstoffwechselt und führen besonders bei längerer Anwendung zu unerwünschten Nebenwirkungen (z.B. Krebserkrankungen).

Hormone machen uns glücklich, traurig, aggressiv oder fürsorglich. Und nicht nur das, sie steuern, beeinflussen und kontrollieren unseren Organismus in jeder Sekunde unseres Lebens. Meist läuft dies unbewusst ab, manchmal aber auch deutlich spürbar wie z.B. in der Pubertät, bei Schwangerschaften und in den Wechseljahren (auch beim Mann!).

Kennt man die komplexen und verwobenen Zusammenhänge der Hormone untereinander, und ihre Bedeutung für die verschiedensten Stoffwechselprozesse, so kommt es einem fast schon wie ein Wunder vor, dass dieses System in der Regel gut funktioniert.

Um so deutlicher spüren wir es, wenn dieses System aus der Balance gerät. Sei es, dass die Schilddrüse erkrankt, die Bauchspeicheldrüse Probleme macht oder Wechseljahresbeschwerden uns das Leben schwer machen. Dabei wissen wir zunächst oft gar nicht, dass eine hormonelle Dysbalance vorliegt. Wir leiden unter diversen Symptomen, sind aber organisch auf den ersten Blick gesund.

Gesteuert werden unsere Hormone von einem ausgeklügelten Regelsytem aus Hypothalamus und Hypophse, zwei Bereiche unseres Gehirns, die je nach Bedarf hemmende oder aktivierende Impulse an die hormonbildenden Gewebe unseres Körpers schicken. Diese Gewebe werden auch endokrines System genannt. Zu Ihnen gehören neben der Schildrüse und der Bauchspeicheldrüse auch die Nebennieren und die Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden). Entgleisungen in diesem System spüren wir nicht nur körperlich, auch unsere Psyche ist davon stark betroffen.

Die größten und bekanntesten Hormongruppen sind die Sexualhormone (Östrogen, Progesteron, Testosteron) und das DHEA (oft besser bekannt als Anti-Aging-Hormon), die Stresshormone (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin), die Hormone der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse (z.B. Insulin) und die des Magen-Darmtraktes.

Die Erkrankungen, die bei einer Entgleisung entstehen können sind ebenso vielschichtig wie das gesamte System und erfordern eine entsprechend weitsichtige und umfassende Berücksichtigung aller Komponenten. Die bisherige Antwort der Schulmedizin auf diese Erkrankungen in Form der Substitution von meist synthetischen Hormonen war, wie die Erkenntnisse der letzten Jahre zeigen, nur bedingt überzeugend.

So haben besonders im Bereich der Geschlechtshormone viele Frauen durch die bisherige konventionelle Hormonersatztherapie zwar eine Besserung ihrer Beschwerden erfahren, dies jedoch um den Preis eines wesentlich erhöhten Risikos für Brust- und Eierstockskrebs.

Auch im Bereich der Stresshormone kann, bei anhaltendem Stress und Überforderung mit naturidentischen Hormonen, sanft ausgeglichen und unterstützt werden. Rechtzeitig angewendet können so Erschöpfungssyndrome und Burn-out vermieden und bereits manifeste Erkrankungen behandelt werden.

Bei Krankheiten, bei denen die Einnahme herkömmlicher Hormone indiziert ist, wie z.B. bei Schilddrüsenerkrankungen oder Diabetes, kann ein ganzheitlich arbeitender Hormontherapeut durch zusätzlich unterstützende Maßnahmen regulierend eingreifen. So kann im günstigsten Fall die bisherige Dosis der verabreichten Hormone reduziert und die Eigenproduktion angeregt werden.

Grundlage für jede Art von Behandlung des Hormonsystems ist eine umfassende, detaillierte Anamnese und eine aussagefähige Laboruntersuchung des Blutes oder des Speichels.

Einsatzbereiche naturidentischer Hormone:

  • Zyklus- und Wechseljahrsbeschwerden
  • ungewollte Kinderlosigkeit
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Leistungsabfall, Erschöpfung
  • Potenz- und Libidoprobleme
  • Hautprobleme
  • Osteoporose
  • Gewichtsveränderungen
  • Haarausfall
  • psychische Beschwerden
  • Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen
  • Adipositas
  • Burn-out
  • Schlafprobleme
  • Stressanfälligkeit

Wie läuft eine Hormonbehandlung ab?

Zunächst werden in einem ausführlichen Gespräch ihre Beschwerden und Ihr Bedarf erfasst.

Anschließend erfolgt eine gezielte Laboruntersuchung über das Blut oder den Speichel. Sobald die Ergebnisse vorliegen, erhalten Sie Ihre persönliche Therapieempfehlung.

Da eine Hormontherapie immer wieder an den aktuellen Bedarf angepasst werden muss, werden im Laufe der Behandlung im Abstand mehrerer Wochen oder Monate weitere Kontrolltermine, ggfs. auch erneute Laboruntersuchungen, nötig.

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