gabriele caspari triggerpunkttherapie

Triggerpunkttherapie IMTT

Schmerzen auf den Punkt gebracht!

Die Muskulatur und das sie umgebende Bindegewebe (Faszien) verursachen häufig sowohl akute als auch chronische Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen. Die Stellen an denen der Schmerz empfunden wird, liegen dabei oft weit entfernt von dem Punkt, an dem der Schmerz entsteht.

Daher werden muskulär verursachte Schmerzen oft an der zwar schmerzhaften, aber eben nicht ursächlichen Stelle behandelt und die Symptomatik bleibt trotz Therapie bestehen. So kann die Quelle von Rückenschmerzen in der Bauchmuskulatur liegen und der Tennisellenbogen seine Ursache in der Hals – und Schultermuskulatur haben.

 

Travell und Simons prägten hierfür in den Achtzigerjahren den Begriff der myofaszialen Triggerpunkte, die sehr häufig als dominante Krankheitsfaktoren für Schmerzen und Funktionseinschränkungen verantwortlich sind.

Triggerpunkte sind überempfindliche Punkte im Muskelgewebe, die sich, bedingt durch Fehlbelastung oder Verletzung, in ihrer Struktur verändert haben und daher nicht mehr voll funktionsfähig sind. Durch Druck auf diese Stellen können die dem Patienten bekannten Beschwerden lokal oder auch weiter entfernt ausgelöst werden. So können Triggerpunkte im Gesäß Schmerzen im ganzen Bein bis hinunter in den Fuß auslösen.

Ziel der Triggerpunktbehandlung ist es, die veränderten Areale zu lösen und damit die lokale Durchblutung und Sauerstoffversorgung zu normalisieren und die frühere Funktionsfähigkeit wiederherzustellen.

Die Triggerpunkttherapie nach IMTT-Standard folgt dabei einem standardisierten und differenzierten Sechs-Stufen-Konzept. Zunächst werden manuelle Drucktechniken zur Deaktivierung der Triggerpunkte eingesetzt. Anschließend wird das Bindegewebe gelöst und die Muskulatur gedehnt und entspannt. Bei Bedarf können die Triggerpunkte ergänzend auch mit Akupunkturnadeln gelöst werden (Dry-Needling).

In welchen Fällen kann sie eingesetzt werden?

  • Rückenschmerzen mit und ohne Ausstrahlung
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Schulter-/Armschmerzen
  • Tennis-/Golferellenbogen
  • Leistenschmerzen
  • Bein-/Knieschmerzen
  • Achillessehnenschmerzen
  • Fußproblemen
  • langfristige Folgen nach Verletzungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Kraftverminderung, Schwäche
  • Koordinationsstörungen

Die Triggerpunktmethode kann auch bei Problemen eingesetzt werden, die schon seit vielen Jahren bestehen.

Wie läuft eine Triggerpunktbehandlung ab?

Vor der Behandlung werden in einem ausführlichen Gespräch ihre Beschwerden erfasst. Daran schließt sich eine umfassende körperliche Untersuchung der betroffenen Region an. Daher benötigen Sie für den ersten Termin etwa 60 Minuten.

Je nach Befund werden weitere Behandlungen von ca. 30-60 Minuten Dauer nötig. Bei akuten Befunden empfiehlt es sich 2-3 x pro Woche zu behandeln. Bei chronischen Befunden sollte ein Zeitraum von einer Woche zwischen den Behandlungen liegen. Wie oft und lange therapiert werden muss hängt von dem Befund und der Reaktionsfähigkeit Ihres Körpers ab.

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