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Vitamin C - Hochdosistherapie

Vorbeugend, lindernd, heilend – ein Tausendsassa unter den Vitaminen

Vitamin C ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt viele wichtige Aufgaben. Fast kein Gewebe kommt ohne es aus. Umso bedeutender ist die Tatsache, dass der Mensch auf die Zufuhr von außen angewiesen ist.

Besonders deutlich wurden die Auswirkungen eines Mangels im 15.-18. Jahrhundert bei den Seefahrern: auf ihren oft monatelangen Reisen mit unzureichender Nahrungsmittelversorgung erkrankten viele Besatzungsmitglieder an Skorbut, einer Vitamin C Mangelkrankheit.

 

Die Vitamin C Therapie ist untrennbar mit dem Namen des zweifachen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994) verbunden. Ihm ist es zu verdanken, dass Vitamin C seit den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder viel Aufmerksamkeit erregte. Da wir Menschen im Lauf der Evolution die Fähigkeit zur Vitamin C Produktion verloren haben, und der Körper aufgrund der Wasserlöslichkeit des Vitamins keine großen Speichervorräte anlegen kann, vertrat er die Auffassung, dass wir täglich ebenso viel Vitamin C zu uns nehmen sollten, wie viele Säugetiere selbst produzieren – also Mengen im Gramm-Bereich.

Pauling glaubte, dass Vitamin C vielen schweren Krankheiten vorbeugen, ja diese sogar heilen könne.

Obwohl wir heute alle Möglichkeiten haben, uns gesund und ausgewogen zu ernähren, ist, wie aktuelle Studien belegen, eine Unterversorgung mit Vitamin C häufig anzutreffen. Rund 30% der Deutschen nehmen weniger Vitamin C zu sich, als es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Wie ist das zu erklären?

Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • lange Transportwege und lange Lagerung der Nahrungsmittel (z.B. verliert Spinat 79 % seines Vitamin C-Gehaltes nach 2-tägiger Lagerung bei 20ºC)
  • falsche Zubereitung
  • erhöhter Bedarf (Stress, akute oder chronische Erkrankungen)
  • Aufnahmestörungen im Darm
  • Operationen
  • Rauchen

Ein geringer Mangel kann durch die orale Einnahme von Vitamin C-Präparaten ausgeglichen werden. Allerdings können damit nur begrenzte Mengen aufgenommen werden, da Vitamin C im Dünndarm über spezielle Transportermoleküle aufgenommen wird, deren Anzahl begrenzt ist. So gelangt immer nur ein Teil des zugeführten Vitamin C (ca. 200 mg) auch dorthin, wo er gebraucht wird. Der Rest wird, da Vitamin C wasserlöslich ist, über den Urin ausgeschieden.

Bei einer Vitamin C-Infusion hingegen werden große Mengen Vitamin C direkt ins Blut abgegeben und gelangen von dort unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes direkt dorthin, wo sie aktuell benötigt werden.

Die Grundlage vieler unserer Erkrankungen sind chronische Entzündungsprozesse. Grundsätzlich braucht der Körper die Entzündung als Abwehrreaktion auf von außen kommende schwächende oder schädigende Reize und Mikroorganismen. Abwehrzellen beginnen sogenannte ROS (reaktive Sauerstoffverbindungen) zu bilden, welche helfen die eingedrungenen Erreger zu vernichten und gleichzeitig die Entzündungsreaktion weiterhin in Gang halten. Damit diese Reaktion nicht aus dem Gleichgewicht gerät, benötigt der Körper sogenannte Antioxidantien, die die ROS abfangen, bevor sie gesundes Gewebe schädigen können.

Eines unserer wichtigsten Antioxidantien ist das Vitamin C. Verfügt der Körper nun nicht über genügend dieser Antioxidantien, entgleist die Entzündungsreaktion. Man spricht von oxidativem Stress, der die Entzündung weiter antreibt, so dass sie schließlich chronisch werden kann. Wichtige Stoffe wie Fette, Eiweiße und unsere Erbsubstanz werden so geschädigt.

Daher ist Vitamin C sowohl bei akuten Infektionen und Erkrankungen, wie z.B. Erkältung und Grippe, als auch bei immer wiederkehrenden oder chronischen Beschwerden hilfreich. Auch für den Einsatz in der Krebstherapie liegen inzwischen ermutigende Studienergebnisse vor. So kann Vitamin C Lebensqualität und Überlebensdauer positiv beeinflussen.

Indikationen:

  • Infekte (akut und chronisch, präventiv und kurativ)
  • Tumorerkrankungen
  • Begleittherapie bei Chemo- oder Strahlenbehandlung
  • Rheuma / Arthrose
  • Neuralgien (z.B. Herpes Zoster)
  • Depressionen, Burnout Erschöpfung
  • Wundheilungsmanagement
  • Allergien (akut und chronisch)
  • Lip- und Lymphödem
  • metabolisches Syndrom
  • Diabetes
  • Leistungssport

Ein besonderer Vorteil der Vitamin C-Hochdosis Infusionen liegt darin, dass sie auch präventiv als Kur eingesetzt werden können. So haben sie sich z.B. bestens zu Beginn der Erkältungswelle zur Steigerung des Immunsystems bewährt.

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