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Gabriele Caspari - Ärztin
Privatpraxis für ganzheitliche Medizin

 

'Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch.'
(Paracelsus)

Seit jeher galt mein Interesse der Medizin. Der Wunsch, Heilverfahren kennen und verstehen zu lernen, gepaart mit dem Wunsch diese Verfahren zum Wohle des Menschen einzusetzen, hat mich in meinem Leben ständig begleitet und geprägt. Dazu kommt mein ausgesprochenes Interesse am Menschen in seiner Individualität und Vielfalt. Menschen kennenzulernen und zu verstehen gehört für mich mit zum spannendsten, was das Leben zu bieten hat.

So war für mich bald klar, meine Ambition zu meinem Beruf machen zu wollen. Dass ich dies nun seit 2010 in meiner Privatpraxis tun darf, ist für mich immer wieder Grund zur Freude und Dankbarkeit. Vor allem meinen Patienten gegenüber durch deren Vertrauen ich täglich dazu lerne!

Ausgangspunkt meines Weges war zunächst eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, in deren Verlauf ich, neben einer guten medizinischen Grundlage, Einblicke in verschiedene erfahrungsbasierte Heilmethoden und Naturheilverfahren bekam.

Zu dieser Zeit kam ich auch erstmalig als Patientin mit der Reflexzonentherapie am Fuß in Berührung. Diese Therapie überzeugte mich sofort so nachhaltig, dass sie mein liebstes Werkzeug wurde.

Dabei ist es bis heute geblieben. Nach fast 30 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet, gibt es für mich nichts Vergleichbares. Hier vereint sich die Kraft der Berührung mit den Selbstheilungskräften des Patienten in perfekter Harmonie. Die Ergebnisse lassen mich auch heute immer wieder staunen. Für mich ist diese Therapie Heilen in seiner ursprünglichsten Form!

Bei all dem was ich in der Naturheilkunde kennenlernen durfte, ließ mich eine Frage nie los: was würde und was kann ein Schulmediziner bei dieser oder jener Krankheit tun.

Ich wollte ein noch umfassenderes Verständnis des menschlichen Organismus und der Krankheitslehre bekommen. So kam es, dass ich mit viel Freude und Begeisterung ein Medizinstudium in Tübingen aufnahm und schließlich mein Examen als Ärztin ablegte.

Die Symbiose aus meinem Wissen um die Grundlagen und Möglichkeiten der wissenschaftsbasierten Medizin und den Kenntnissen aus der Erfahrungs- und Naturheilkunde ermöglichten es mir, ein tieferes Verständnis der Begriffe Krankheit und Gesundheit zu entwickeln.

Unser herkömmliches Krankheitsbild ist stark geprägt von der kriegerisch anmutenden Sichtweise, dass alles, was im Körper von dem Zustand abweicht, den wir als Gesundheit definieren, zu bekämpfen ist. Als Feind sehen wir äußere Einflüsse – Viren, Keime, Umweltgifte, Fehlernährung u.v.m. Und so behandeln wir den äußeren Feind und die vermeintlich von ihm verursachten Symptome mit allerlei Antimitteln: Antibiotika, Antidepressiva, Antivirustatika, Antihypertensiva, Anti...

Für mich war und ist der Mensch und sein Weg zur Gesundheit immer mehr als die Behandlung seiner Symptome.

Krankheit, habe ich gelernt, entsteht, wenn der Mensch seine Balance verliert. Wenn belastende Faktoren überhand nehmen und die körpereigene Fähigkeit zur Regulation versagt. Das geschieht mal schneller und mal langsamer. Dieser innere Prozess mag durch äußere Faktoren begünstigt werden, ihn aber nur im Außen zu behandeln, trifft nicht den Kern. Statt gegen etwas zu arbeiten, sollte der Therapeut Körper und Seele beim Prozess der Selbstheilung unterstützen, Blockaden lösen und die Energien des Patienten wieder zum Fließen bringen.

Zu erfassen, was geschehen ist, wenn das System versagt, ist für mich Voraussetzung für Heilung. Dabei können Laborwerte und Bildgebung helfen Veränderungen zu messen und zu erkennen, aber sie sagen nichts darüber aus, was den Patienten aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Wäre es möglich anhand normierter Parameter Krankheiten zu erfassen und standardisiert zu behandeln, müsste folgerichtig jede Krankheit bei jedem Menschen mit der gleichen Therapie erfolgreich behandelbar sein. Das dies nicht so ist, zeigt, dass Krankheit mehr ist als Messungen belegen können.

Nicht jede Therapie schlägt bei jedem Patienten gleichermaßen an. Das gilt für alle Therapieformen. So ist es die Aufgabe des Therapeuten, zusammen mit seinem Patienten, die für diesen am besten geeignete Therapie zu finden. Dies geht manchmal rasch und manchmal braucht es einige Versuche bis der passende Weg gefunden ist.

Das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, mit dem Patienten seinen individuellen Weg dahin zu erarbeiten, ist mein Anliegen. Dazu braucht es Zeit und einen geschützten Raum, abseits von den Belastungen des Alltags. Beides möchte ich Ihnen bieten.

Vor dem Hintergrund beider Ausbildungen möchte ich in meiner Praxis die Brücke schlagen, zwischen der Schulmedizin und dem ganzheitlichen Ansatz einer ergänzenden naturheilkundlich orientierten Medizin, zum optimalen Nutzen meiner Patienten. Daher setze ich Therapien ein, die die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und aktivieren und deren Wirkung über die rein körperliche Ebene hinausgeht.

Unser Organismus hat sich im Rahmen seiner Evolution nahezu perfekt entwickelt und verfügt über erstaunliche Mechanismen zur Selbstheilung. Diese sollten wir stärken und unterstützen, statt allzu sehr in seine Regulationsmechanismen einzugreifen. Auch wenn es naheliegend erscheinen mag, einzelne Symptome wie Kopfschmerzen, Fieber, Hautveränderungen u.v.m. mit einem Medikament zu bekämpfen, wir sollten nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass dies immer im Sinne unseres Organismus ist. Kopfschmerzen entstehen ganz sicher nicht durch Aspirinmangel.

Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckhart von Hirschhausen sagte einmal recht treffend: 'Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.' Unser aller Ziel muss es sein, den Irrtum von morgen so klein wie möglich zu halten und auch das zu schätzen und anzuwenden, was die Erfahrung uns gelehrt hat.

Selbst wenn wir manchmal nicht verstehen warum etwas funktioniert!

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